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Ministerbesuch bei Finsterwalder: Webel diskutiert die Situation des Güterverkehrs in Sachsen-Anhalt

Sektionssprecher Markus Valerius begrüßte die Teilnehmer mit den Worten: "Die Umsetzung des Lückenschlusses der A14 ist dringend erforderlich. Dies ist ein wichtiger Meilenstein zur Norderschließung von Sachsen-Anhalt.

Mit dem Ziel, unternehmerischen Sachverstand gebündelt in die Politik einzubringen, diskutierte die Sektion Halle des Wirtschaftsrats Deutschland am 19. Oktober bei der Finsterwalder Transport und Logistik GmbH mit Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr, die Entwicklung des Güterverkehrs in Sachsen-Anhalt.

Sektionssprecher Markus Valerius begrüßte die Teilnehmer mit den Worten: "Die Umsetzung des Lückenschlusses der A14 ist dringend erforderlich. Dies ist ein wichtiger Meilenstein zur Norderschließung von Sachsen-Anhalt. Damit erhält Deutschland im Osten eine entscheidende Nord-Südverbindung. Logistik braucht schnelle und zuverlässige Verbindungen!" Gastgeber Sven Köcke, Leiter Marketing und Vertrieb der Finsterwalder Transport und Logistik GmbH in Halle betont zudem: "Neben der Verlängerung der A14 von Magdeburg über Wittenberg nach Schwerin fordern wir vor Ort die Anbindung des Hafens Halle an die Elbe sowie die Fertigstellung der Osttangente (HES). Dies sind drei Verkehrsprojekte, die auf den letzten Metern ins Stocken geraten sind." 

Lokaler Lückenschluss
In Halle verursacht die Umweltzone mit ihrem Durchfahrverbot und fehlenden Umfahrungsmöglichkeiten enorme Umwege im LKW-Verkehr. Aus Sicht eines Transportdienstleisters wie Finsterwalder muss im Westen der Ausbau der A 143 zwischen der Anschlussstelle Halle/Neustadt und dem Autobahndreieck Halle/Nord und im Osten die Haupterschließungsstraße (HES) zwischen der Anschlussstelle Delitzscher Straße und der Bundesfernstraße B 100 vorangetrieben werden. Bei steigenden Mengen im Güterverkehr kann langfristig der Hafen Halle mit dem Ausbau des Saalekanals als Verbindung zur Elbe einen Teil der Güter auf das umweltfreundliche Binnenschiff verlagern und damit das regionale Straßennetz entlasten.
 
Vernetzte Verkehrsträger
Im Bundesland Sachsen-Anhalt mit seinem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt Stadt Halle ist die Logistik ein wichtiger Branchenschwerpunkt. Für eine leistungsfähige Infrastruktur setzt sich Verkehrsminister Webel ein und betont auf der Veranstaltung: "Sachsen-Anhalt hat in den vergangenen Jahren viel Wert auf den Ausbau der Infrastruktur gelegt. Als Land halten wir an den Zusagen des Bundes zum weiteren Infrastrukturausbau in Sachsen-Anhalt fest. Dazu zählt neben den erwähnten Projekten auch die Zugbildungsanlage in Halle. Immerhin werden 78 Prozent des Güteraufkommens in Deutschland auf der Straße transportiert. Die Zugbildungsanlage kann die Kapazitäten der Bahn im Güterverkehr erheblich steigern. Logistik braucht die Vernetzung von Schiene, Straße und Wasser."





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