Wir schreiben Geschichte
Werfen Sie mit regelmäßigen Nachrichten aus dem Hause Finsterwalder einen Blick hinter die Kulissen. Alle Nachrichten finden Sie in chronologischer Reihenfolge im Archiv.
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Die geografische Lage und die breit gefächerte Branchenstruktur in Kombination mit einer überdurchschnittlich guten Verkehrsinfrastruktur – das sind die Trümpfe der Logistikstandorte in Bayern. Was Unternehmen, Logistikdienstleister und Immobilienentwickler suchen, zeigte am 20. Juli ein vom Cluster Logistik konzipiertes Kooperationsforum zum Thema „Logistikstandorte in Bayern – attraktiv und nachhaltig“. Finsterwalder präsentierte den Businesspark A96 mit einem eigenen Stand in der begleitenden Fachausstellung. Wie das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge am richtigen Ort ist, das lernen 63 Auszubildende in fünf verschiedenen Berufen bei der Finsterwalder Gruppe. Diesen September starten davon 19 ihre Ausbildung an den Standorten Türkheim im Allgäu, Halle an der Saale und Marl im Ruhrgebiet.
In den Geschäftsfeldern Transport, Logistik, Lagerlogistik und Railport bildet das traditionsreiche Familienunternehmen praxisnah entlang der gesamten Logistikkette aus. Mit einer Ausbildungsquote von 7,5 Prozent beschäftigt Finsterwalder im Ausbildungsjahr 2009/10 insgesamt 20 Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen, zehn Berufskraftfahrer/-innen, 25 Fachlageristen/-innen, vier Nutzfahrzeugmechatroniker, zwei Bürokaufmänner/-frauen und zwei Fachinformatiker.
Kerngeschäft Transport und Logistik Als zukünftige Kaufleute für Spedition- und Logistikdienstleistung planen, steuern und überwachen sechs neue Azubis im Team mit erfahrenen Mitarbeitern die Logistik und den Transport von Gütern. Eine wichtige Rolle spielen dabei qualifizierte Fahrer. Deshalb bietet Finsterwalder bereits zum zweiten Mal in Kooperation mit der Berufsschule in Mindelheim die dreijährige Ausbildung zum Berufskraftfahrer an. Aus den Perspektiven Büro, Werkstatt, Lager und LKW lernen drei neue Auszubildende wie Transporte wirtschaftlich, sicher und verantwortlich durchgeführt werden. Im Geschäftsbereich Lagerlogistik erfahren acht zukünftige Fachlagerist/-innen wie sie mit moderner Lagertechnik den Überblick bei Annahme, Lagerung und Versand unterschiedlicher Güter behalten.
Kompetenz hinter den Kulissen Beim Truckservice A96, der hauseigenen Servicewerkstatt für eigene und fremde Nutzfahrzeuge, berücksichtigt Finsterwalder mit dem Ausbildungsberuf Mechatronik die zunehmende Elektronik im Fahrzeug. Hier ergänzt ein neuer Auszubildender das bisher siebenköpfige Team mit zwei Meistern und vier Azubis für Dienstleistungen rund um das Nutzfahrzeug. Hinter den Kulissen des mittelständischen Logistikdienstleisters mit über 800 Mitarbeitern steigt eine neue Auszubildende in den Beruf der Bürokauffrau ein. Sie durchläuft alle Abteilungen der Hauptverwaltung am Standort Türkheim.
Unter Fittichen erfahrener Mitarbeiter Kompetente Mitarbeiter gewährleisten an allen Standorten von Finsterwalder eine praxisnahe Ausbildung für den optimalen Einstieg ins Berufsleben. „Mit unseren 19 neuen Auszubildenden haben wir wieder junge Menschen gefunden, die bereit sind, mit anzupacken“, fasst Geschäftsführer Klaus Finsterwalder den abgeschlossenen Auswahlprozess zusammen. „Trotz unserer Unternehmensgröße kümmern wir uns in familiären Strukturen darum, dass sie aktiv und mit Spaß in ihren Beruf hineinwachsen. Denn qualifizierter und engagierter Nachwuchs sichert die Zukunft unseres Unternehmens.“
Seit dem 1. August 2009 verstärkt Holger Gabrysiak (45) die Geschäftsleitung der Finsterwalder Transport & Logistik GmbH in Türkheim. Er übernimmt mit über 20 Jahren Erfahrung im Transportmarkt die Verantwortung für den nationalen und internationalen Ladungsverkehr.
Seine Ziele sind Qualität und Kundennähe. Seine Strategie baut auf klare Strukturen und Teamarbeit. Die Erfahrung dafür bringt er mit. Vor seinem Eintritt bei Finsterwalder war Gabrysiak in Frankfurt zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung der M & M Militzer & Münch Internationale Spedition GmbH, dem ursprünglichen Ausgangspunkt seiner Laufbahn. Hier startete er 1984 als Speditionskaufmann und erweiterte nach acht Jahren an den Standorten Hamburg, Istanbul und Köln sein Wissen mit einer Fortbildung zum Verkehrsfachwirt.
Praktische Erfahrung im internationalen Landverkehr sammelte er bei Delhey in Köln, Scansped in Mönchengladbach und Meyer & Meyer in Osnabrück. Für den Textillogistiker betreute er als Geschäftsführer die türkische Landesgesellschaft bis zu ihrem Verkauf. Im Anschluss daran blieb er in der Türkei und übernahm an diesem wachstumsstarken Logistikdrehkreuz zwischen Europa und Asien die Geschäftsführung der Landesgesellschaft von Kühne & Nagel mit fünf Standorten und rund 200 Mitarbeitern.
Für das Allgäu hat sich der zweifache Vater von erwachsenen Kindern entschieden, weil Finsterwalder als wirtschaftlich gesundes Unternehmen mit flachen Hierarchien das Entwicklungspotenzial für kreative Ansätze im Speditionsgeschäft bietet. „Für neue Konzepte brauche ich klare Strukturen und engagierte Mitarbeiter, die sich für das Unternehmen einsetzen“, erklärt Gabrysiak. „Denn langfristig ist Teamarbeit und Kundennähe der Schlüssel zum Erfolg. Mit diesem Anspruch hat mich Finsterwalder auf Anhieb beeindruckt.“



